Tantrische Rituale im roten Tantra - Mantra, Chakra Puja, Maithuna, Kundalini, Yoga & Co.

21-06-2019 (18:00 - 14:00)

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21. bis 23.06.2019 in Hellenthal/Eifel 

Für Menschen mit Tantra-Erfahrung

Tantrische Rituale im roten Tantra -
Mantra, Chakra Puja, Maithuna, Kundalini, Yoga & Co.

tl_files/bilder/grafiken/yab-yum300.jpgWährend dieses Wochenendes geleiten wir Seminarteilnehmer mit tantrischen Vorkenntnissen durch verschiedene tantrische Rituale - mit dem Maithuna-Ritual am Samstag als Höhepunkt.

"Man befreit sich nicht von der Dunkelheit, indem man das Wort 'Lampe' ausspricht" besagt eine alte tantrische Weisheit. Worte und Gedanken alleine reichen demzufolge nicht aus, tiefgehende spirituelle Erfahrungen zu machen, die zu einer Bewusstseinserweiterung führen. Im Gegensatz zu anderen spirituellen Wegen beschäftigt sich Tantra deshalb ausschließlich mit der praktischen Verwirklichung der Selbsterleuchtung, bei der die spirituelle Übung (sadhana) im Mittelpunkt steht. Ein zentrales Mittel der spirituellen Übung ist das tantrische Ritual, die Brücke, die die profane Welt mit dem Heiligen verbindet.

Bei tantrischen Ritualen werden die Energien von Gottheiten angerufen, die für bestimmte Qualitäten des Lebens stehen. Dabei werden die Gottheiten nicht angebetet, wie in anderen spirituellen Traditionen, sondern die Ritualteilnehmer visualisieren diese in sich selbst. Beispiele dafür sind das Eintauchen in die Shakti-Energie (steht für das weibliche Prinzip), bzw. in die Shiva-Energie (männliches Prinzip).

Was ist "rotes Tantra"?

Das Ziel im roten Tantra ist Bhukti und Mukti – das heißt weltliches Vergnügen und spirituelle Befreiung. In den meisten spirituellen Richtungen schließt sich beides aus - nicht jedoch beim Tantra.  Im Tantrismus werden sie als sich gegenseitig ergänzend und unterstützend betrachtet. Das in jedem einzelnen von uns gegenwärtige Bewusstsein wird als das Bewusstsein Gottes angesehen. Daraus folgt, dass wir, wenn wir anderen Menschen und auch uns selbst Vergnügen bereiten, automatisch auch Gott – bzw. im tantrischen Shaktismus Devi, der göttlichen Mutter – Vergnügen bereiten.

Im tantrischen Weltbild wird alles Existierende als göttlich, als Manifestation der göttlichen Mutter selbst betrachtet. Dadurch bieten alle Lebensbereiche auch die Möglichkeit der direkten Gotteserfahrung. Wir Tantriker interessieren uns dabei besonders für die beiden elementarsten Erfahrungsfelder des Lebens: Sexualität und Tod.
Zudem ist die sexuelle Energie der Rohstoff aus dem Ojas, also die spirituelle Energie, generiert wird. 

Die Inhalte und Ritualtechniken

Wir werden uns an diesem Wochenende mit verschiedenen tantrischen Inhalten und Ritualtechniken befassen:

Kundalini-Aktivierung: Wirkungsvolle Übungen zur Aktivierung der schöpferischen Lebensenergie.

Mantra: Das Singen und Rezitieren von Silben und Versen mit starken energetischen Wirkungen.

Yoga: Übungen aus dem Kundalini Tantra Yoga des balinesischen Yoga- und Tantra-Gurus Sri Jaya Sakti vom Ashram Munivara.

Meditation: Verschiedene Formen von Meditation (stille, körperbezogene, atemzentrierte usw.)

Chakra-Puja: Ein Begegnungs- und Berührungsritual im Kreis der Gruppe, bei dem jeder mit jedem in Kontakt kommt.

Maithuna-Ritual:  Beim tantrischen Vereinigungsritual wird äußerlich vollzogen, was innerlich im Laufe der zwei Tage durch Meditation und Ritualtechniken vorbereitet wurde - die Überwindung der Dualität, das Feiern der Gottheiten, die sich im Einssein verbinden. Die einzelnen Ritualpaare können für sich entscheiden, ob sie sich im Ritual körperlich vereinigen möchten oder nicht. Es geht um Energiearbeit und nicht um sexuelle Freizügigkeit.

Spaß & Freude: Erleuchtung funktioniert nur mit Spaß und Freude, die bei allen Veranstaltungen der Rheinischen TantraNacht einen wichtigen Stellenwert haben.

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